< Wie lernfähig sind Menschen?
Thursday, 26. January 2012 15:25 Uhr Alter: 114 Tag(e)
Kategorie: Coaching Ausbildung, br-systemberatung Blog

Sechs gute Gründe für eine Coachingausbildung bei "br-systemberatung" .

Wie und wo finde ich eine gute Ausbildung in Systemischem Coaching? Hier meine sehr subjektive Antwort: "Bei uns, bei br-systemberatung!"


1. Theoretisch anspruchsvoll

Theoretische Grundlage unserer Arbeit sind die humanistische Psychologie mit ihrer Grundannahme, dass Menschen grundsätzlich entwicklungsfähig sind, wenn man ihnen die Möglichkeit dazu gibt. Theoretische Grundlage ist auch die Systemtheorie, wie sie Bertalanffy, Maturana und Luhmann formuliert haben und wie sie heute in vielfältiger Weise in Wirtschaftstheorie, Meteorologie, Biologie, Medizin, in der Familientherapie und in der konstruktivistischen Pädagogik ihre Anwendung findet. Theoretische Grundlage sind schließlich auch die Neurowissenschaften, wie sie zum Beispiel bei Grave für die Psychotherapie fruchtbar wurden und wie sie auch zum Beispiel bei Metzinger in der modernen Philosophie des Geistes ihren Niederschlag finden. 

All das verlangt von uns Ausbildungs-Anbietern eine gründliche Auseinandersetzung mit moderner Literatur und immer erneute Übertragung auf das Arbeitsfeld des Coachs. Von den Teilnehmenden verlangt es während der Ausbildung ein intensives Literaturstudium.

2. An Beratungs-Praxis orientiert

Die Workshops bieten konzentrierte theoretische Einführungen. Der größere Teil der Zeit wird jedoch auf die praktische Demonstration vielfältiger Methoden und ihre sorgfältige Einübung mit Hilfe von Spielsituationen und so früh wie möglich auch anhand von Life-Coaching-Fällen verwandt. Die Übungsbeispiele stammen so weit wie möglich aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden. Die Klienten der Life-Coaching-Fälle stammen zum Teil aus der Gruppe der Teilnehmenden, zum Teil auch aus ihrem Berufsalltag, oft sind es auch aktuelle Beratungsfälle aus unserer Beratungsarbeit. Durch den hohen Praxisanteil haben die  Workshops auch einen starken Schwerpunkt in Supervision und vor allem auch in Selbsterfahrung.

3. Teilnehmerzentriert

Das Curriculum der Ausbildung liegt zwar in seinen Grundzügen fest, wird aber von uns an die Bedürfnisse, an die Berufserfahrung und die Karrierepläne der Teilnehmenden dynamisch angepasst. Dadurch stellen wir eine hohe Flexibilität und Praxisnähe zum Arbeitsalltag der Ausbildungsteilnehmer und Teilnehmerinnen sicher.

4. Fokus auf Selbsterfahrung

Da das Ziel unserer Ausbildung eine hohe Handlungskompetenz und eine differenzierte Wahrnehmungsfähigkeit ist, legen wir Wert darauf, dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen unserer Ausbildung schon einen möglichst hohen Anteil an Selbsterfahrung mitbringen. Auch während der sozialen Lernphasen ist Selbsterfahrung ein ständiges Thema.

5. Kleine plurale Ausbildungsgruppen

Unsere Ausbildungsgruppen sind klein, möglichst 8 Personen (± 2) Ist eine gute Gruppengröße. Bei der Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer achten wir auf eine gute Mischung unterschiedlicher Berufsausbildung und Berufserfahrung, unterschiedlicher beraterischer Vorbildung, unterschiedliche Arbeitsfelder. Möglicht sollten sowohl Frauen als auch Männer teilnehmen, sowie junge und auch lebenserfahrene Menschen.

6. Das Ausbildungs-Team

Zu guter Letzt ist unser Ausbildungs-Team zu nennen. Wir sind bei den Workshops immer zu zweit anwesend. Bärbel Rapp und ich unterscheiden uns auch im Lebensalter (ich bin 1940 geboren) und im beruflichen Herkommen. Wir bieten den Auszubildenden ein gutes Modell für kollegiale Zusammenarbeit und die Nutzung unserer Unterschiedlichkeit. Wir bringen beide eine breite Erfahrung in der Beratungsarbeit und Erfahrung in Leitungs- und Lehrtätigkeiten mit. Durch unsere breite Vernetzung mit Experten unterschiedlicher Ausrichtung sind wir jederzeit in der Lage, für spezielle Fragen eine Kollegin oder einen Kollegen zur Ausbildung hinzuzuziehen.

Eberhard Bohrisch | Januar 2012

Keine Kommentare
Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*




*