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Monatsarchiv für Februar 2009

Feb 24 2009

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E. Bohrisch

Warum systemisch?

Abgelegt unter Beratung, Coaching, Grundlagen

Bärbel Rapp und ich stellen uns Ihnen als Fachleute für Systemische Beratung und Systemisches Coaching vor.

Systemisch orientiert zu arbeiten ist keineswegs selbstverständlich. Viele unserer Kolleginnen und Kollegen verfolgen andere Denkansätze, mit denen Sie ebenso wie wir, erfolgreich arbeiten.

Warum also systemisch?

Unsere beruflichen Lebensläufe legten das Denken in Netzwerken, in denen die enthaltenen Elemente sich wechselseitig beeinflussen, nahe. Bärbel kommt aus der Physiotherapie, in der man nur dann erfolgreich sein kann, wenn man ein Gefühl für Gleichgewicht und Ausgewogenheit im Ganzen entwickelt. Ich stamme ursprünglich aus der Biologie. Betalanffy und Maturana, die am Anfang der Entwicklung der Systemtheorie stehen waren Biologen.

Inzwischen ist es für uns zur zweiten Natur geworden die Welt als großes Ganzes zu betrachten, in dem jeder mit jedem, Einzelnes mit dem Ganzen verknüpft ist und interagiert.

In der Systemischen Beratung und der Systemischen Familientherapie hilft diese Sichtweise dabei, einzelne Menschen nicht als Ursache oder allein verantwortlich für Probleme zu betrachten, unter denen sie und ihre Umgebung leiden. Vielmehr fällt der Blick auf ihr Zusammenwirken bei der Entstehung und Aufrechterhaltung des Problems. Lösungswege ergeben sich, wenn man die positiven Synergie-Möglichkeiten zur Verbesserung sucht und stützt. Systemische Beratung ist lösungsorientiert. Sie stärkt die Kompetenz und Autonomie des Klientensystems.

Gleiches gilt im Bereich des Coachings. Systemische Ansätze finden sich auch in heutigen Wirtschafts- und Finanztheorien. Technische Verfahren und betriebliche Abläufe lassen sich als systemisch verstehen,  sodass  Coach und Coachee zum großen Teil die gleiche Sprache sprechen.

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