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	<title>br-systemberatung.de &#187; B. Rapp</title>
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	<description>Der BR-Blog zur systemischen Beratung</description>
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		<title>Ankündigung &#124; ab Juli</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 08:24:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>B. Rapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen & Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Ihre Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Ferien]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>

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		<description><![CDATA[bieten wir Frauen - die sich im Trennungsprozess befinden - eine Gesprächsgruppe an, in der noch Plätze frei sind. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><a href="http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2009/07/trennungs-scheidungs-kindergruppeein-bericht/" target="_blank">Unsere Erfahrungen aus den Gruppen mit Kindern, die Trennung/Scheidung in ihren Familien erleben</a> , haben uns gezeigt, wie wichtig es ist, auch Eltern eine Möglichkeit anzubieten, sich mit Gleichbetroffenen in einem geschützten Raum austauschen zu können.</p>
<p>Das Erleben in Gruppen, wo ähnliche und unterschiedliche Geschichten und Umgangsformen zusammen treffen, wirkt entlastend und lassen neue Wege und Perspektiven zu.</p>
<p>Dieses Angebot richtet sich nun insbesondere an Frauen, die in einem Trennungsprozess fest stecken, die nach einer Trennung neuen Mut und Kraft für zukünftige Beziehungen schöpfen möchten, die einen geschützten Raum brauchen, um über ihre eigene Wut, Ängste und Sorgen laut nachdenken wollen.</p>
<p>Diese Angebotsform gilt selbstverständlich auch für Väter! Bei genügender Nachfrage und Anmeldung (mind. 6 Männer) starten wir auch wieder eine Vätergruppe.</p>
<p>Die Gruppentreffen finden im 14 tägigen Abstand für ca. 2 Stunden statt. Wenn Sie Interesse zur Teilnahme an diesem Angebot haben, nehmen Sie bitte über das Kontaktformular oder Anruf Kontakt zu uns auf. Sie erhalten dann weitere Informationen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ehekrieg &#124; Verstrickung &amp; Lösung</title>
		<link>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2010/05/ehekrieg-verstrickung-loesung/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 11:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>B. Rapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen & Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Paare & Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Sind Paare verstrickt im Wunsch, der/die PartnerIn möge doch nun endlich Einsicht zeigen und sich ändern, kann dies weitreichende Folgen für den Weiterbestand der Partnerschaft haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die Phase der Verliebtheit erfolgreich überstanden ist, sind Paare angekommen in der Zeit der Paarbeziehung, wo der/die PartnerIn nicht mehr idealisiert werden kann. Alle Eigenarten, alle vermeintlichen Schwächen rufen nur noch wenig Toleranz hervor und es werden Versuche gestartet, den Partner einer Umerziehung zu unterziehen.</p>
<p><strong>&#8220;Was tun Sie&#8221;, wurde Herr K. gefragt, &#8220;wenn Sie einen Menschen lieben?&#8221;</strong></p>
<p><strong>&#8220;Ich mache einen Entwurf von ihm&#8221;, sagte Herr K., &#8220;und sorge, dass er ihm ähnlich wird.&#8221;</strong></p>
<p><strong>&#8220;Wer? Der Entwurf?&#8221;</strong></p>
<p><strong>&#8220;Nein&#8221;, sagte Herr K.,&#8221;der Mensch.&#8221;</strong></p>
<p>Schaffen Paare es nicht im Sinne dieses <a href="http://www.familienberatung-paarberatung.de/monats-spezial/" target="_blank">Berthold Brecht-Zitates</a> inne zu halten und ihre Situation gemeinsam zu überdenken, kann dies weitreichende Folgen haben. Viel Energie wird verschwendet für chronisches Debattieren. Streiten führt zu heftigen Eskalationen. Schließlich kündigen fortdauernder Kampf, Gewalt und Kriegsführung die Trennung an. Wird jetzt die Meinung „Wenn doch nur der/die Andere sich geändert hätte“, aufrecht erhalten, lässt sich leicht eine Prognose für zukünftiges Scheitern der nächsten Paarbeziehung stellen. Es kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Wiederholung dieses Kreislaufs: Verliebt sein und die Faszination einen neuen Menschen kennenzulernen und lieben zu wollen. Schließlich wird der gleiche Punkt des Wunsches nach Umerziehung erreicht: „Wenn er/sie doch bloß anders wäre“.  Der Kreislauf beginnt von Neuem.</p>
<p>Manche andere haben die Nase voll von wiederholendem Beziehungsärger und der anstrengenden Beziehungsarbeit. Sie beschließen als Single allein zu bleiben.</p>
<p>Entscheiden sich Paare gegen Auseinandersetzungen und für ein paralleles Leben, dann  geht es weder mit noch ohne einander. Beim &#8220;alleine zu zweit leben&#8221; halten die Partner ein hohes Spannungsniveau auf lange Zeit aus. Eine vermeintliche Ruhe in der Partnerschaft trügt. Persönliche Weiterentwicklung kann sich auch hier nicht frei entfalten, da viele Facetten des notwendigen Erlebens quasi auf Eis liegen.</p>
<p>Egal, welcher Weg in Krisenzeiten eingeschlagen wird, hilfreich ist Unterstützung und Anteilnahme durch Beratung. Hier kann Reflektieren des eigenen Verhalten, Herausfinden von Zielen und Sinn für das eigene Leben und die Partnerschaft in geschütztem Raum begleitet werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Spaltung &#124; Ein Merkmal bei hochstrittigen Konflikten</title>
		<link>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2010/04/spaltung-ein-merkmal-bei-hochstrittigen-konflikten/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 08:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>B. Rapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eskalationen]]></category>
		<category><![CDATA[Hochstrittigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte]]></category>

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		<description><![CDATA[Spaltung trennt das Eine vom Anderen, schafft Differenz, vermag Komplexität zu reduzieren und eine klare Ordnungsstruktur herzustellen. Wie viele andere Bereiche auch, so gibt es bei der Spaltung zwei Seiten der Medaillie. Wo Spaltung als Fähigkeit zur Selbstregulierung sinnvoll ist, so kann sie in eskalierenden Konflikten sehr gefährlich werden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wichtiges Ziel der menschlichen Entwicklung ist es, Erfahrungen zu machen, in denen Spaltung/Trennung möglich werden kann. Selbstregulierung und Selbstwirksamkeit sind bspw. Fähigkeiten, die nur über Spaltungsmechanismen erlernbar sind. Es braucht erlebtes, gefühltes Chaos, es braucht die Erfahrungen der Ambivalenz (z.B. ich liebe mein Kind – und – hasse seine Wutausbrüche), um handlungsfähig zu werden. Die Entscheidung trotz Gefühlschaos handeln zu können, schafft erneute Ordnung und Unterscheidung.</p>
<p>Spaltungsmechanismen in menschlichen Interaktionen werden jedoch nicht immer als sozial verträglich anerkannt. Bezogen auf einen äußeren Konflikt, insbesondere wenn er hochstrittig ist, wird von Konfliktparteien bspw. eine Spaltung in Gut oder Böse vorgenommen. Sind die erlittenen Verletzungen während eines Konflikts groß und gibt es keine anderen Schutzmöglichkeiten mehr, wird die stets andere Seite zum Verantwortlichen und Bösen erklärt. Die Spaltung kann jetzt helfen den eigenen Selbstwert wieder zu erlangen. Die eigene Verletztheit lässt sich besser aushalten, wenn der Andere als nicht normal, krank, bösartig, schlecht und verrückt bezeichnet werden kann, bzw. man sich selbst dadurch als gesund und moralisch integer erleben kann. Der Angreifer wird als Projektionsfläche für die eigenen negativen Gefühle benutzt.</p>
<p>Die Spaltung in Gut (ich selbst) und Böse (der/die Andere) rechtfertigt demnach eigenes Handeln und ist ein gutes Gegenmittel gegen Schuldgefühle. Es müssen quasi die gleichen Kriegswaffen benutzt werden, um das Böse abzuwehren („Ich habe ja nur, weil &#8230;.“  „Ich musste, weil er/sie &#8230;.“ )</p>
<p>Enden Konflikte in der Hochstrittigkeit, dann ist eine der wesentlichsten Fähigkeiten menschlichen Miteinanders auf der Strecke geblieben. Um das Gefühl, einen starken Angreifer überleben zu können, zu erhalten, muss der vermeintlich Angegriffene sein Einfühlungsvermögen auf Eis legen. Empathisches Mitfühlen und Mitdenken muss abgespalten werden und es müssen Verbündete gefunden werden, die sich in den Sog des miteinander Kämpfens hineinziehen lassen.</p>
<p>Beratung in solch eskalierenden Konflikten kann unterstützen. Sie kann helfen, die erlittenen Kriegswunden zu versorgen und zu pflegen. Sie kann vermeiden helfen, das die eigene Gesundheit einen zu großen Schaden nimmt. Sie lädt ein, das Kampffeld wenigstens kurzfristig zu verlassen, um zu schauen, was im Alltagsumfeld doch auch noch gut funktioniert, welchen Sinn dieser Streit macht und welche lohnenden und sinnbringenden Alternativen das eigene Leben bietet.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kosten und Nutzen eines Paarberatungsprozesses</title>
		<link>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2010/03/kosten-und-nutzen-eines-paarberatungsprozesses/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 19:39:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>B. Rapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen & Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Paarberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Paarkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Paare erzählen, wenn sie in Beratung kommen, dass sie das Ziel haben herauszufinden, ob sie sich trennen sollen. Sie berichten, dass sie in der Vergangenheit schon mehrmals an diesem Punkt angelangt waren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Paare erzählen, wenn sie in Beratung kommen, dass sie das Ziel haben herauszufinden, ob sie sich trennen sollen. Sie berichten, dass sie in der Vergangenheit schon mehrmals an diesem Punkt angelangt waren. Die Entscheidung, ein klares inneres Nein gegen das ehemals innere Ja für die Partnerschaft zu setzen, zeigt, in welch gewaltigem Kraftakt sie sich befinden. Er ist mit sehr viel Nachdenken, Energieverlust, negativen Gefühlen und Zeitaufwand verbunden und die Kraft hat bisher nicht ausgereicht, zu einem eindeutigen Ergebnis und Handeln zu kommen.</p>
<p>Es gibt viele gute Gründe, die sich abzeichnenden Veränderungen im Leben der Beziehungspartner mit wiederholenden Anläufen anzugehen. Kein Mensch verändert sich gerne. Jeder erhält am liebsten den status quo, in dem er lebt aufrecht. Gemeinsamen Kinder, wirtschaftliche Abhängigkeit, Trauer um das gescheiterte Lebensmodell sind die wichtigsten Gründe.  Wird das Erleben im miteinander dann immer unerträglicher, folgen manchmal unterschiedliche Lösungsmodelle, um die Situation erst einmal abzumildern. Das können Liebesaffären sein, um sich vermeintlich emotional mal wieder satt zu machen. Das kann die Flucht in die Arbeit sein, um gemeinsamer Zeit aus dem Weg zu gehen. Das kann ein innerer und äußerer Rückzug sein, um den Anderen an seinem Leben nicht mehr teilhaben zu lassen. Auch Krankheiten oder sogenannte auffällige Kinder werden manchmal als Umgehungskreislauf genutzt. All dies sind hohe Preise, die die Partner auf sich nehmen, bevor sie sich in der Lage fühlen, über sich und ihre Beziehung wirklich ernsthaft nachzudenken.</p>
<p>Es ist auch nicht von der Hand zu weisen: <strong>Paarberatung</strong></p>
<ul>
<li>beinhaltet eine Investition an Zeit, Energie und Geld</li>
<li>beinhaltet ein großes Risiko, da das Ergebnis manchmal lange Zeit offen bleibt und dies ausgehalten werden muss</li>
<li>beinhaltet die Bereitschaft vergangene Verletzungen anzuschauen und zu bearbeiten und Versöhnung zuzulassen</li>
<li>ist die Bereitschaft, mehr über sich selbst und den Partner erfahren zu wollen, als das, was man schon zu wissen glaubt</li>
<li>ist nicht nur die Arbeit an der Beziehung, sondern hauptsächlich an sich selbst, mit dem Gewinn, den Partner viel intensiver kennen zu lernen und sich selbst besser zu verstehen</li>
</ul>
<p>Paare, die den Aufwand und die Arbeit eines unterstützenden Beratungsprozesses auf sich genommen haben berichten, dass sie vor allem viel gelernt haben über sich selbst und ihre eigene Beziehungsfähigkeit. Das sie es geschafft haben, nicht nur ihre persönliche Entwicklung, sondern auch die Partnerschaft als Entwicklungsprozess zu sehen, dessen Gestaltung gelernt werden kann.</p>
<p>Unabhängig ob am Ende des Beratungsprozesses eine Trennung oder eine Wiederannäherung stattgefunden hat, das Erleben von verstanden worden sein, entschleunigt zu haben, aus dem Gefühlschaos ausgestiegen zu sein und sich im Selbstwert wieder gestärkt zu fühlen, benennen beide Partner gleichermaßen als Gewinn. Ihr Mut ist gewachsen entweder für ein ICH UND WIR neu einzustehen, oder für den Schritt in einen Abschied mit dem anstehenden Trauerprozess. Auf jeden Fall ist der Mut für neue Schritte vorhanden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das &#8220;Spielen&#8221; in Therapie und Beratung &#124; Warum systemisch? &#124; zum Vierten</title>
		<link>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2009/11/das-spielen-in-therapie-und-beratung-warum-systemisch-zum-vierten/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 09:39:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>B. Rapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch in der Therapie und Beratung mit Erwachsenen wird szenisches Handeln, z.B. in Form von Rollenspielen, in vielfältigen Formen durchgeführt. Welche Bedeutung haben szenische Darstellungen? Was sind ihre Wirkfaktoren und auf welchem Hintergrund basieren sie?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bedeutung von szenischem, spielerischem Handeln</strong></p>
<p>Die meisten Menschen kennen Rollenspiele aus eigener Erfahrung. Als Kind gehört es zur Selbstverständlichkeit soziale Kompetenzen im Rollenspiel zu erlernen und zu trainieren. Kinder bedienen sich ihrer Fantasie und befinden sich noch in der magisch-animistischen Phase. Die Geschichten die sie hören und die Modelle, die sie in ihrer Familie/Umfeld erleben, spielen sie auf vielen Ebenen kreativ und fantasievoll nach. Sie sind z.B. Mutter-Vater-Kind, Prinzessinnen, Indianer, Cowboy, Supermann und Räuber, in Computerspiele nutzen sie Figuren aus der fiktiven, medialen Welt. Sie gestalten ihre reale Spiel-Welt mit Figuren (Lego, Bauklötze, Puppenhäuser, Puppen, Tierfiguren), stellen Bühnen her, verkleiden sich und spielen im Internet Interaktionsspiele.<br />
Als „Spieler“ tauchen sie in ihr Spiel ein und ihre dort eingenommene Rolle beschreibt zu diesem Zeitpunkt ihre Wirklichkeit. Sie vergessen ihre Alltagsrolle, stellen sich ständig neuen Aufgaben und Herausforderungen und haben Spaß dabei. Der Effekt ist, so neben bei, dass sie bestimme Fertigkeiten im sozialen Umgang miteinander lernen und sich spielerisch neues Wissen über komplexe Zusammenhänge aneignen.</p>
<p>Im Reifungsprozesses vom Kind zum Erwachsenen verändern die Menschen ihre Art zu Denken. Das magischen Denken verliert an Relevanz, das rational-logische und operative Denken nimmt zu. Begegnet Erwachsene wieder Unbekanntes, Unverständliches, Verunsicherndes, mit Gefühlen der Hilflosigkeit einhergehende oder aufregende Situationen, dann greifen sie manchmal wieder auf magische Bewältigungsstrategien zurück. Wir alle kennen Horoskope, Maskottchen, Traumfänger, Schutzengel und das Klopfen auf Holz.</p>
<p><strong>Wirkungshintergrund</strong></p>
<p>Der evolutionäre Schritt zur Sprache und selbstreflexivem Bewusstsein hat es uns Menschen erlaubt, unser Ich von sich selbst und der Außenwelt abzuheben. Wir können uns selbst – Körper, Denken, Gefühle, Verhalten usw.- wie einen Gegenstand zu betrachten. Dadurch entstand ein innerer, weitgehend symbolischer Vorstellungsraum, der es uns ermöglicht, unser Leben voraus zu planen und zu üben, als ob zu handeln. Der innere Vorstellungsraum ist dabei ein Raum, in dem innere Begebenheiten <em>herum-stehen, vorgestellt, angeschaut und begriffen werden, etwas im voraus durch-gegangen wird usw.</em></p>
<p>Das Spielen (Berater nennen dies Externalisieren) stellt genau diesen inneren Vorstellungsraum im außen dar. Beim Externalisieren werden innen befindliche Gefühle, Gedanken und Beschreibungen eigenen Verhaltens nach außen verlagert (projeziert). Dort werden sie entweder virtuell als Worte oder real als Objekte oder Personen dargestellt (Gedanken, Gefühle werden objektiviert, verdinglicht, versachlicht, distanziert). Die Folge ist, dass Menschen ein anderer verhaltensmäßiger, sprachlicher, affektiver und kognitiver bzw. logischer, symbolischer oder realer Umgang mit diesen Objekten ermöglicht wird.<br />
Die meisten Sinneskanäle werden gleichzeitig angesprochen: Aussprechen entgegen innerer Dialoge, sehen der Figuren entgegen innerer Imagination, anfassen der Figuren entgegen ruhender Sensorik, spontan handeln entgegen verharren. Es entsteht eine sehr gute Passung zwischen innerpsychischem und äußerem Geschehen entgegen der rein sprachlichen Abbildung.</p>
<p><strong>Wirkfaktoren</strong></p>
<p>Wird auf diesem Hintergrung mit Klienten gearbeitet, so ist es wichtig, dass dieser so viel wie möglich selbst „macht“ und das er stets eigenverantwortlich bleibt. Zirkuläres Fragen hilft dabei ihm gegenüber neutral und offen zu bleiben. Er erlebt real, wie er seine Gedanken und Gefühle in den Händen hält und damit umgeht, er erlebt sinnlich die Macht seiner Gedanken und deren Tat-Werdung. Dadurch verschwinden augenblicklich alle Gefühle der Hilflosigkeit oder des <em>Keine- Kontrolle-über-das-Problem-Habens</em>. Die Klienten werden vom passiven Problemopfer zum aktiven Lösungshelfer (Retzer) und das gänzlich ohne Direktiven.</p>
<p>Der Vorteil aller Rollenspielarten, die in der Therapie und Beratung eingesetzt werden ist die Erkenntnisgewinnung für sich selbst und das Verstehen von Zusammenhängen im Beziehungsgeschehen. Dies wird nicht nur im Kopf, d.h. kognitiv (rational-logisch) hergestellt. Die Erkenntnis, im Spiel, bzw. Handeln erworben, „sickert“ vielmehr vor dem bewussten Erkennen schon durch alle Wahrnehmungskanäle. Sie werden im Körper verankert und können direkt wirken. Vorher festgelegte Programme und Verhaltensmuster werden quasi ohne vorherige Planung automatisch um- und weiter geschrieben. Die Wirkungen treten oft unglaublich schnell ein, scheinbar so, als instruiere ein System sich augenblicklich selbst zu einem neuen Zustand hin, als habe man es mit einer plötzlichen Entscheidung für das Neue zu tun. (Autopoiese)</p>
<p><strong>Praktische Umsetzung </strong></p>
<p>Das stärkste Instrument ist der eigene Körper, der sich konkret handelnd, &#8220;inszenierend&#8221;  hinein versetzt in</p>
<ul>
<li>andere Personen (Mutter, Chef, Partner, Freund, Kind, Kollege, Kunde, &#8230; )</li>
<li>Gefühle (Trauer, Angst, Liebe, &#8230; )</li>
<li>Ideen (neue Berufsrolle, Urlaubsziel, &#8230; )</li>
<li>Erinnerungen (Prüfungssituation, &#8230; )</li>
</ul>
<p>Beim Hinstellen und Bewegen von Figuren nimmt der Klient das eigene innere Bild (seine Vorstellung von etwas) in seine Hände und externalisiert es damit nach außen, z.B. mit</p>
<ul>
<li>Steinen</li>
<li>Puppen</li>
<li>Kissen</li>
<li>Stühlen</li>
</ul>
<p>Beim Visualisieren, Imaginisieren spricht der Klient über seine inneren Bilder. Er projeziert und beschreibt diese über die Sprache, z.B. wie auf eine</p>
<ul>
<li>Leinwand</li>
<li>oder in einem Film</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Charlottes Traum &#124; Gabi Kreslehner &#124; Buchbesprechung</title>
		<link>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2009/09/charlottes-traum-gabi-kreslehner-buchbesprechung/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 15:53:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>B. Rapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kids]]></category>
		<category><![CDATA[Pubertät]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung/Scheidung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Trennungsgeschichte die beschreibt, wie Kinder, die mit viel Liebe und Achtsamkeit ins Leben starten durften, den Schmerz und die Trauer um das auseinandergerissen sein der Familie überleben und letztendlich für ihre persönliche Weiterentwicklung auch nutzen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Mit viel Vorfreude habe ich dieses Büchlein gelesen. Sehr gespannt war ich auf diese Ich-Erzählung der  fast 15 jährigen Charlotte, da es doch die Themen Trennung / Scheidung / neu zusammengesetzte Familien betrifft, denen wir in unserer Praxis auch in vielfältiger Weise begegnen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Nur kurz zum Inhalt:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Charlottes Eltern trennen sich. Das gemeinsame Familienhaus, an dem die Protagonistin sehr hängt, wird verkauft, die drei Geschwister ziehen mit der Mutter vorübergehend bei der Großmutter ein. Der Vater zieht mit seiner neuen Freundin, die gleichzeitig seine ehemalige Sekretärin ist, in eine Wohnung und bekommt mit ihr ein Kind.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Charlotte muss das 9. Schuljahr wiederholen, behauptet sich gegen Mobbingattacken von Mitschülerinnen, verliert ihre beste Freundin, gewinnt neue Freunde und erlebt schließlich selbst zum ersten mal verliebte Gefühle.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Die Sprache, die von Charlotte benutzt wird, ist sehr einfach. Schnell werden Themen und Situationen von ihr abgehandelt, geschildert. Nichts erscheint wirklich dramatisch oder überwältigend. Man darf sehen, dass sie eine ganz „normal Pubertierende“ ist, die zeitgemäß durch heftige Gefühlsschwankungen geht und über ein gutes emotionales Netzwerk verfügt. Die Eltern sind, ihrer eigenen Situation entsprechend, zwar nicht immer aufmerksam und ansprechbar, verlieren aber nie wirklich den Blick und den Kontakt zu ihr. Es scheint, als hätten sie frühzeitig in Charlottes Entwicklung dafür gesorgt, dass sich ihr Selbstwertgefühl und ihr Selbstvertrauen zur Bewältigung schwieriger Situationen gut entwickeln konnte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Neben den teils oberflächlichen, teils humorvollen Beschreibungen haben mich einige Textstellen sehr berührt. Wenn Charlotte vor dem verkauften Familienhaus steht und einen Dialog mit „ihrer Ulme“ führt, die den Namen „Erdbeerbaum“ trägt. Wenn sie uns zum Zuschauer werden lässt bei ganz nahen, intimen und nährenden Momenten im Kontakt mit ihrem Vater oder ihrer Mutter, wenn sie zur &#8220;Trösterin&#8221; der jüngeren Brüder wird. Wenn sie ihren gestressten und übernächtigten Vater fragt: „Bist du JETZT glücklich?“ und als dieser keine Antwort gibt sie ihn anbrüllt „hat es sich denn wirklich gelohnt, uns alle zu verlassen?“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Ich finde das Buch lesenswert. Diese Trennungsgeschichte aus der Sicht einer Jugendlichen kann ein beispielhaftes Modell für das weitere Gelingen von Entwicklung sein, trotz dieses heftigen Lebenseinschnittes.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Trennungs-/Scheidungs Kindergruppe	&#124; Ein Bericht</title>
		<link>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2009/07/trennungs-scheidungs-kindergruppeein-bericht/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 12:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>B. Rapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Gelesen & Gefunden]]></category>
		<category><![CDATA[Kids & Teens]]></category>
		<category><![CDATA[Paare & Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kids]]></category>
		<category><![CDATA[Scheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Sieben 8-10 jährige Kinder und zwei Gruppenleiterinnen feierten zusammen Abschied nach einer fast 4-monatigen gemeinsamen Gruppenzeit. Die Kids haben sich in dieser Zeit mit der Trennung/Scheidung ihrer Eltern intensiv auseinander gesetzt.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Die Lebensberatungsstelle Bad Kreuznach hat mit der Unterstützung des Mehrgenerationenhauses, der Familienbildungsstätte und der Jugendämter Bad Kreuznach zum wiederholten male diese Gruppe mit großem Erfolg ausgerichtet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Das Gruppenangebot der TSK-Gruppe richtet sich an Kinder und Eltern von Trennungsfamilien, sowie neue Partnerinnen und Partner. Bei 12 wöchentlichen Gruppentreffen, Vor- und Nachbereitung dauert das gesamte Projekt ca. 5-6 Monate. Das Angebot bietet Bewältigungsstrategien auf verschiedenen Ebenen der Familie an. Durchgeführt werden die Kurse von zwei systemischen Familientherapeutinnen.<br />
</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Nach der Regelung der institutionellen Rahmenbedingungen, Kostenplan und Festlegung aller Termine für die TSK-Gruppe informieren wir Presse und Fachkollegen vor Ort. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Da die Gruppengröße auf 6-7 Kinder beschränkt ist, gibt es mehr Anfragen als wir annehmen können. Unsere letzte Gruppe bestand aus sieben 8-10 jährigen Mädchen und Jungen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Das Anmeldeverfahren</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Nachdem ein Elternteil Kontakt mit uns aufgenommen hat findet ein Aufnahmegespräch statt. Wir klären, ob beide Eltern gemeinsam kommen können, bei Hochstrittigkeit der Eltern laden wir getrennt ein und nehmen gegebenenfalls selbst den Kontakt zum anderen Elternteil auf. Es ist wichtig, dass die Kinder sicher sind, dass Vater und Mutter wissen und unterstützen, dass sie in diese TSK-Gruppe gehen. Wir möchten beide Eltern kennen lernen, etwas über ihre Beziehung zum Kind und ihre Sichtweisen zur Trennungsgeschichte erfahren.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Ablauf des ersten Elterngesprächs</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Wir bitten die Eltern, erst aus ihrer eigenen Sicht und möglichst auch aus der Sicht ihres Kindes diese Krisenzeit in Bezug auf Belastungen, Veränderungen im Verhalten, Schule, soziale Kontakte, Freizeit und Freunde zu beschreiben. Wir möchten wissen, welche Wünsche das Kind wohl selbst haben könnte, bzw. sie als Eltern für ihr Kind haben und was am Ende der Gruppenzeit anders sein soll.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Wir geben den Eltern Informationen über den Ablauf der Gruppenstunden und die Gruppenthemen, den Elternabend und die regelmäßig durchgeführten Mütter- und Vätertreffen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Nach erfolgreicher Anmeldung schicken wir den Kindern ca. eine Woche vor Gruppenbeginn einen Brief, indem wir uns vorstellen und sie zum ersten Gruppentreffen einladen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Durchführung der Gruppenstunden für die Kinder</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Es ist uns wichtig den Kindern mit einer äußeren Rahmung Sicherheit und Verlässlichkeit in der Zeit ihrer großen Orientierungslosigkeit zu bieten. Deshalb legen wir großen Wert darauf, die Struktur der Gruppenstunden stets nach einem ähnlichen Muster ablaufen zu lassen. Es gibt die Sequenzen Ankommen und Begrüßung im Flur, Ankommen im Gruppenraum auf dem eigenen Platz, Gruppenspiel, thematisches Arbeiten. Pause mit Getränken, Obst und Keksen, um die dort informelle Kontaktmöglichkeit der Kinder untereinander zu ermöglichen und Spiel oder Wahrnehmungsübungen, Verabschiedung.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Inhalte/Ziele der Gruppenzeit</strong></span></p>
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Kennenlernen 	und in Kontakt gehen</span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Aus einer Familie werden zwei Familien, veränderte Wohn- und Lebensräume, neue Partner der Elternteile und deren Kinder, Anerkennung unterschiedlicher Lebensmodelle</span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Umgang mit 	und Ausdrucksmöglichkeiten von Gefühlen, sicherer Ort, 	Selbstregulierung</span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Realistische und unrealistische Wünsche, aussprechbare und unaussprechbare Wünsche im Zusammenhang ihrer derzeitigen Familiensituation</span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Wertschätzung, Ehrung, Würdigung jedes einzelnen Kindes (z.B. „Spielleiter“, „Krönungszeremonie“, „ich mag an dir“ &#8211; Karten) und Respekt gegenüber den anderen Kindern und GruppenleiterInnen</span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Perspektiverweiterung 	und Empathie</span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Planung und 	aktive Gestaltung des Abschieds von der Gruppe </span></p>
</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Die oben genannten Themen bilden einen relativ lockeren roten Faden für den Ablauf der Gruppenzeit. Wir wissen um unsere Ziele, arbeiten prozessorientiert und lassen uns auf die Kinder ein. Wir reagieren situativ auf das, was sie uns aktuell an Verhalten zeigen und mitbringen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Beispiel zum Inhalt der ersten Gruppenstunde</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Nach der Begrüßung aller Kinder bereits im Flur betreten wir gemeinsam den vorbereiteten Gruppenraum. Er bietet genug Platz, dass wir mit Matten einen großen Stern legen können, so dass für jedes Kind ein „kleines Feld“ als eigener Raum auf dem Boden zur Verfügung steht. Dieser Platz ist groß genug zum Sitzen, Liegen, Alleine-sein oder jemanden zu sich einzuladen. Dieser eigene Raum wird in der ersten Stunde intensiv „erkundet“. Seine Grenzen und Begrenzungen, d.h. Länge, Breite, Höhe, vorne – hinten, werden körperlich durch die Bewegungen der Kinder erfahren und mit Stimme und Körpersprache („Halt! Auf meine Matte nicht!“ und/oder „Ich möchte Dich gerne zu mir einladen“) als persönlicher Raum eingenommen. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Jedes Kind sucht sich eine farbige Arbeitsmappe für die zu sammelnden eigenen Materialien aus (Bilder, Texte, Karten, Fotos) und ein farbig dazu passendes Tuch, das in allen folgenden Stunden als persönliches Kennzeichen den eigenen Platz markiert.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Schon hier wird einer der wichtigsten Schwerpunkte unserer Arbeit deutlich. Wir bieten den Kindern viel Raum zur Körperwahrnehmung an. Sie lernen sich selbst zu spüren. Die eigenen Grenzen und Wirksamkeiten und die der anderen Kinder wahrzunehmen und zu respektieren stärkt Selbstvertrauen und Selbstverantwortung. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Im Bewegungsspiel erfahren wir sehr viel über die Kinder und kommen schnell an ihre Fähigkeiten und Ressourcen, an denen wir in den folgenden Gruppentreffen methodisch weiter arbeiten.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Beispiel zum Inhalt der ca. vierten Gruppenstunde</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Kinder mit einem hohen Aggressionspotential oder starker Gehemmtheit, bzw. Rückzugsverhalten profitieren davon, wenn sie im „Spiel“ die Erlaubnis bekommen zu toben, treten, boxen, schlagen und schreien. Sie dürfen sich dabei als „richtig“ erleben und werden „angefeuert“, noch mehr „Kraft, Energie, Wut“ heraus zu lassen. In diesem &#8220;Parcours der Gefühle&#8221; erleben wir gerade bei diesen meist unverstandenen Kindern ein AHA-Erleben. Hier steigen sie mehr als die anderen Kinder sehr real in das Gefühl der Wut ein, fühlen sich gesehen, ernst genommen und spüren häufig zum ersten Mal nach einem solchen Ausagieren eine Erschöpfung, die als wohltuende Entspannung erlebt wird.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Das Spiel mit Farben, der Umgang mit dem eigenen Körperschema und Selbstbild, das Gestalten ihrer inneren Bilder mit Legematerialien, Interaktionsspiele, das Weitererzählen von Fantasie- und Trennungsgeschichten sind weitere wichtige methodische Elemente.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Mit der Sicherheit der Verschwiegenheit und dem sicheren Beziehungsangebot der Gruppenleiterinnen können die Kinder immer mehr aus der Anspannung des Loyalitätskonfliktes heraus treten. Das Miterleben der Geschichten, Wünsche und Sorgen der mit betroffenen Kinder in der Gruppe ermutigt sie, die eigenen schwierigen Themen zum Ausdruck zu bringen.</span></p>
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">„Sie streiten ständig um mich, ich fühle mich total zerrissen, am besten ich gehe zu keinem von ihnen“. (Äußerung eines Kindes, nachdem es ein Selbstbild gemalt hat.)</span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">„Ich will mehr über Mama wissen“ (Ein anderes Kind, nachdem es merkt, dass es beim Gestalten des Familienbildes einen Elternteil „vergessen“ hat.) </span></p>
</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Wir besprechen mit den Kindern, welche Wünsche wir, die Gruppenleiterinnen, den Eltern im Abschlussgespräch mitteilen sollen und welche sie jetzt auch schon selbst mit ihnen klären können.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Den Kindern ist es wichtig zu wissen, dass ihre Eltern in der Zeit des Gruppenangebotes auch selbst an der Auseinandersetzung ihrer eigenen Trennungsgeschichte arbeiten. Sie fragen ihre Eltern „Gehst du zum Mütter/Väter Treffen?“, „Viele Grüße an &#8230;&#8230;!“ (gemeint ist die Gruppenleiterin). Von ihrer eigenen Arbeit in der Gruppe erzählen sie meist wenig. Die Eltern melden zurück, dass sie auf ihr Nachfragen kaum Antworten bekommen und merken, dass ihr Kind sich verändert. Die Kinder werden mutiger, deutlicher und präsenter im Umgang mit ihren Geschwistern, Lehrern, später auch gegenüber den Eltern. Das ist nicht immer angenehm, da Auseinandersetzungen und Streit auch zunehmen. Dies zu verstehen, auszuhalten und einen positiven Sinn darin zu sehen gelingt manchmal erst nach dem Austausch mit den anderen Müttern und Vätern.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Müttertreffen und Vätertreffen</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Das Angebot ist freiwillig und wird von ca. 2/3 der Eltern angenommen. Die Treffen sind Gesprächskreise, die von den Teilnehmenden sehr schnell thematisch selbst gestaltet werden und dann von einer der Gruppenleiterinnen nur noch moderiert werden. Sie finden im 14 tägigen Abstand für ca. 2 Stunden statt und geben viel Raum für das eigene Erleben in der Beziehung zu ihren Kindern, dem Unterscheiden von Elternebene und noch unverarbeiteter Paarebene, der eigenen Wut, den Ängsten und Sorgen, Hochs und Tiefs der neuen Partnerschaften.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Genau wie in der Kindergruppe profitieren hier die Eltern von der Gruppe Gleichbetroffener, von ähnlichen und doch unterschiedlichen Geschichten und Umgangsformen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Ein wichtiges Thema stellt jedesmal die Vorbereitung auf den Elternabend dar, der etwas nach der Mitte der Gruppenzeit statt findet und zu dem beide Elternteile schriftlich eingeladen werden. Das Wissen um das Zusammentreffen mit dem Ex-Partner und dass man mit Ihm/ihr noch die gemeinsamen Themen um das gemeinsame Kind hat, wird bei (noch) Hochstrittigkeit der Eltern auch ambivalent erlebt. Auch hier hilft die „eigene Gruppe“, zu stärken und zu ermutigen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Elternabend</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Wir Gruppenleiterinnen gestalten diesen Abend so, dass er ausschließlich Informationen über die inhaltliche Arbeit mit den Kindern bietet. Wir legen hier keinen Schwerpunkt auf Interaktion oder Austausch. Es wird auch nicht über einzelne Kinder gesprochen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Die Eltern bekommen beispielhaft kleine Sequenzen aus unserer Arbeit vorgestellt, die ihre Kinder erfahren haben. Z.B. das Ankommen im fremden Raum, Demonstration des „Parcours der Gefühle“, Wertschätzung des eigenen Platzes anhand eines symbolischen Bildes, Vorstellung der Geschichte „Conni&#8217;s Eltern trennen sich“, usw. Unser Ziel ist es hier, die Eltern ins eigene Erleben zu führen und für das Erleben ihrer Kinder zu sensibilisieren.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Abschlussgespräch mit den Eltern</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Gemeinsam oder getrennt finden am Ende der TSK-Gruppe  Abschlussgespräche statt. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Wir fragen die Eltern nach den Auswirkungen der Gruppe auf die einzelnen Familienmitglieder und insbesondere auf das teilnehmende Kind. Was sich zu Hause verändert hat und ob ihre Wünsche für das Kind erreicht wurden. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Wir berichten über unsere Eindrücke und das, was wir über das Kind gelernt und was wir verstanden haben. Seine Stärken und Fähigkeiten, Bewältigungsstrategien und Selbstregulierungsmechanismen, über Autonomiewünsche, Empathiefähigkeit und über die grundsätzliche Akzeptanz von Kindern, sich auf neue Lebensmodelle positiv einzustellen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Manchmal kommt es zu Empfehlungen für die Familie noch eine Zeit lang Beratungsunterstützung in Anspruch zu nehmen. Wir leiten dann das weitere Vorgehen in die Wege.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Fazit und Ausblick</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Die Kinder profitieren sehr direkt von der TSK-Gruppe. Ihre Fähigkeit spontan mit Stimmungen und Handlungen auf Situationen zu reagieren und sie noch nicht kognitiv zu kontrollieren, führen im Verlauf der TSK-Gruppe schnell zum Wachstum von Ich-Stärke, Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit. Dies gilt es nun auf Dauer in den Familienalltag zu integrieren und braucht die Unterstützung der Eltern und neuen Familien. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><a href="http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2010/06/ankuendigung-ab-juli/" target="_blank">Für viele Eltern ist die Mitarbeit in der Trennungs-Scheidungs-Gruppe der erste Kontakt zu beratender Unterstützung. Sie erfahren, dass Kooperation und die Anteilnahme an jedem Familienmitglied entlastend wirkt</a> und dass eingefahrene belastende Dynamiken auflösbar sind. Haben sie im Prozess ein Verstehen über ihr Kind und sich selbst wahrnehmen können, so ist Nachhaltigkeit und Intergation der positiven Veränderungen am besten möglich.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Elternteile mit neuen Partnern äußern manchmal deren Wunsch, für sie stände auch noch ein Platz in dem Prozess der Gruppenzeit zur Verfügung. Ich selbst halte dies als systemisch arbeitende Beraterin natürlich für sehr sinnvoll. Die neuen Partner haben eine wichtige Beziehungsfunktion für die Kinder und manchmal auch Anteil daran, wie die Eltern nach der Trennung/Scheidung in Kontakt miteinander sind . Eine Realisierung (Kosten- und Zeitaufwand) konnten wir bis auf wenige Einzelfallausnahmen bisher jedoch noch nicht umsetzen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><br />
</span></p>
<blockquote>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Zusammenfassung:<br />
<a href="http://blog.auf-richtung.de/2009/02/26/trennungskinder-und-hilfen-fur-die-familien/" target="_blank">Sieben 8-10 jährige Kinder und zwei Gruppenleiterinnen feierten zusammen Abschied nach einer fast 4-monatigen gemeinsamen Gruppenzeit. Die Kids haben sich in dieser Zeit mit der Trennung/Scheidung ihrer Eltern intensiv auseinander gesetzt.</a></p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Veranstaltung: Coaching und Wein &#124; Ein Bericht</title>
		<link>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2009/07/veranstaltung-coaching-und-wein/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 13:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>B. Rapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[ökologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Systemisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Sowohl Coaching als auch ökologischer Weinbau bewegen sich in komplexen Systemen. Dem Sozialen- und dem Öko-system. Beiden Systemen geht es um Ausgewogenheit, Optimierung und Nachhaltigkeit.
Angeregt durch die vielen positiven Rückmeldungen am 30.06.2009 werden wir im Herbst 2009 diese Veranstaltung wiederholen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sowohl Coaching als auch ökologischer Weinbau bewegen sich in komplexen Systemen. Dem sozialen und dem Öko-System. In beiden Systemen geht es um Ausgewogenheit, Optimierung und Nachhaltigkeit.</p>
<p>Die Vorstellung der Arbeitsfelder im Bereich „Coaching und Coachingprozesse in Betrieben“  stieß bei den Teilnehmern unserer Abendveranstaltung am 30. Juni auf großes Interesse. Hans Peter-Müller vom Weingut <a href="http://www.bruehler-hof.de/" target="_blank">Brühlerhof </a>verstand es uns immer wieder nicht nur mit seinen köstlichen Weinen sinnlich „zu unterbrechen“. Er ergänzte unsere Erläuterungen mit seinem umfangreichen Wissen zum ökologischen Weinbau, seinen exzellenten Weinen und wunderschönen Fotos.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die rege Diskussion, die sich um die Synergien von sozialen Systemen und dem Ökosystem entwickelte, führte uns hin zum Thema Fehlerkultur. Fehleranalysen und die Sinnhaftigkeit von Fehlerfreundlichkeit und Fehlervermeidungsstrategien wurden als wichtige Entwicklungsprozesse von Betrieben gesehen. Der Umgang mit Fehlern ist ein zentrales Element für das Überleben von Systemen, von Betrieben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Angeregt durch die vielen positiven Rückmeldungen  werden wir im Herbst 2009 diese Veranstaltung wiederholen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Urlaub &#8211; Welch wunderbare Burnout-Prophylaxe</title>
		<link>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2009/07/urlaub-welch-wunderbare-burnout-prohylaxe/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 12:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>B. Rapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen & Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.br-systemberatung.de/wordpress/?p=584</guid>
		<description><![CDATA[Ein Burnout-Syndrom (to burn out: „ausbrennen“) kann nahezu alle sozialen Gruppen und Menschen treffen und ist immer mehr auch in unserer Beraterpraxis anzutreffen. Wir richten und klären in der Beratung gemeinsam mit dem Klienten den Blick auf die Felder seiner belasteten Lebenswelten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Burnout ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung kombiniert mit reduzierter Leistungsfähigkeit und fehlender Energie für Familie, Arbeit, Freunde und Freizeit.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: mceinline;"><strong>*</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wir wissen heute, dass Diskrepanzen und Wechselwirkungen in Bezug auf</p>
<ul>
<li>Persönliche Charakteristika</li>
<li>Bedingungen am Arbeitsplatz</li>
<li>Partnerschaft und Familie</li>
<li>Gesellschaftliche Entwicklungen</li>
</ul>
<p>die Wahrscheinlichkeit, in einem Burnout-Syndrom zu landen, erhöhen.</p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Persönliche Eigenschaften, wie z.B.</p>
<ul>
<li>hohe Ideale und Standards, hoher Stellenwert der Arbeit</li>
<li>große Erwartungen an sich selbst mit dem Drang zum Perfektionismus</li>
<li>großes inhaltliches Engagement und Gewissenhaftigkeit</li>
<li>bei gleichzeitig enormen Anforderungen und Erwartungen an die Arbeit von Mitarbeitern oder Kollegen</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;">*</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">kombinieren sich häufig mit den Bedingungen des Arbeitsplatzes, wie z.B.</p>
<ul>
<li>zu hoher Arbeitsbelastung (häufige Doppel- oder Dreifachbelastungen, z.B. wird „Arbeit“ mit nach Hause genommen)</li>
<li>dem Verlust an Einfluss und Kontrolle über das eigene Tun, es fehlt ein Erkennen von Selbstwirksamkeit</li>
<li>ein zu wenig oder ein zu viel an Verantwortung</li>
<li>einer fehlenden Identifikation mit der Gemeinschaft (Team, Abteilung, Firma)</li>
<li>Konkurrenzdruck, mangelhafter Konfliktfähigkeit im Arbeitsumfeld</li>
<li>fehlender Fairness, Gerechtigkeit und Respekt</li>
<li>unterschiedlichen Wertesysteme (die eigenen, die des Arbeitgebers, des Unternehmens)</li>
<li>Zeit- und Kostendruck</li>
<li>offenen oder verdeckten Feindschaften, Entwertungen und entwertender Umgangston, Neid statt Lob.</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;">*</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In den meisten Fällen lassen sich dann noch zusätzliche Belastungsfaktoren im privaten Bereich finden. Besteht die Diskrepanz zwischen Person und Job schon und kommt dann eine familiäre Eskalation dazu, gibt es keinen Puffer mehr, die belastenden Situationen abzufangen.</p>
<ul>
<li>Krankheiten, Pflegeleistungen für Familienangehörige, Todesfälle innerhalb der eigenen Familie,</li>
<li>Konflikte/Krisen in der Partnerschaft (z.B. Trennung/Scheidung),</li>
<li>mit den Kindern, Eltern (z.B. Phasenübergänge),</li>
<li>fehlende Möglichkeiten psychohygienisch zu agieren (jammern, klagen, reden, Kraft holen bei vertrauten Personen)</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm;">erhöhen das Risiko eklatant.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;">*</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><a href="http://blog.auf-richtung.de/2009/07/18/entschleunigung-langsam-bringt-eher-ans-ziel/" target="_blank">Ein Burnout-Syndrom kann alle sozialen Gruppen und Menschen treffen und ist immer mehr auch in unserer Beraterpraxis anzutreffen. Wir richten und klären in der Beratung gemeinsam mit dem Klienten den Blick auf die Felder seiner belasteten Lebenswelten.</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Eine hervorragende Vorsorgemaßname gegen Burnout sind Sport und Urlaub in der Natur.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2009/07/urlaub-welch-wunderbare-burnout-prohylaxe/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Erwachsen auf Probe&#8221;</title>
		<link>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2009/06/erwachsen-auf-probe/</link>
		<comments>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2009/06/erwachsen-auf-probe/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 13:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>B. Rapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Kids & Teens]]></category>
		<category><![CDATA[Paare & Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Familientherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Kindesrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.br-systemberatung.de/wordpress/?p=536</guid>
		<description><![CDATA[Welt-Online meldete um 12:34 dass der Antrag auf Einstweilige Verfügung abgelehnt sei.
„Die Richter glauben......, dass sie den Kindern jetzt sowieso nicht mehr helfen können.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="border-collapse: separate; color: #333333; font-family: Arial; font-size: 12px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: bold; letter-spacing: normal; line-height: 18px; orphans: 2; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px;">RTL darf seine umstrittene Sendung &#8220;Erwachsen auf Probe&#8221; zeigen. Das Kölner Verwaltungsgericht lehnte eine Verbotsklage ab. Das deutsche Familiennetzwerk hatte eine einstweilige Anordnung beantragt. Die Richter glauben jedoch, dass sie den Kindern jetzt sowieso nicht mehr helfen können. <a href="http://www.welt.de/fernsehen/article3850655/Gericht-erlaubt-RTL-Show-mit-Baby-Verleih.html" target="_blank">(Welt-Online)</a></span></p>
<p>Hier wird Mitmenschlichkeit und Menschenwürde mit den Füßen getreten. Wie kann es sein, dass das Grundgesetz nicht rechtzeitig gegriffen hat, greifen konnte?</p>
<p>Wie beschämend, dass das Engagement um eine gesunde Entwicklung unserer Kinder wieder so in&#8217;s Leere laufen musste.<br />
Wie beschämend, dass die Sensationslust nun auch mit &#8220;Menschenversuchen&#8221; befriedigt werden muss. <a href="http://www.familienberatung-paarberatung.de/monats-spezial/">Siehe auch! </a></p>
<p><a href="http://blog.zeit.de/sex/wp-trackback.php?p=1116 " target="_blank">Ich wünsche mir, dass keiner diese Sendung einschaltet um sich am Missbrauch dieser Kinder zu ergötzen oder betroffen zu zeigen.</a></p>
<p>Wie geht es Ihnen mit dieser Nachricht?</p>
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			<wfw:commentRss>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2009/06/erwachsen-auf-probe/feed/</wfw:commentRss>
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