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	<title>br-systemberatung.de &#187; Paare &amp; Familie</title>
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	<description>Der BR-Blog zur systemischen Beratung</description>
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		<title>Anfänge</title>
		<link>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2010/08/anfaenge/</link>
		<comments>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2010/08/anfaenge/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 15:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>E. Bohrisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen & Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Kids & Teens]]></category>
		<category><![CDATA[Paare & Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Anfang]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>

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		<description><![CDATA[Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ...
Paare am Ende einer Krise, Schülerinnen und Schüler am Ende der Ferien, Berufstätige am Ende des Jahresurlaubs, Menschen am Ende der Arbeitslosigkeit, ältere Bürgerinnen und Bürger am Ende des Arbeitslebens. Alle stehen sie vor einem Anfang.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste">Anfang, Grenze zwischen Gewesenem und Kommendem, zwischen  Nicht-Sein und Sein zwischen Tod und Leben, zwischen Fallen und Aufstehen, zwischen Scheitern und neuen Wegen. <span style="font-size: 13.3333px;">Auf der einen Seite das Nicht-Mehr-Sein, auf der anderen Seite das Beginnen.</span></div>
<div><span style="font-size: 13.3333px;"><br />
</span></div>
<div id="_mcePaste">In unserer Gesellschaft hier in Deutschland, im übrigen Europa auch, liegt auf der Grenze zwischen August und September das Ende des alten Schuljahres und der Ferien, der Beginn des neuen Jahres in Schule, im Beruf, im Studium.</div>
<div id="_mcePaste">Der Blick nach vorne, neue Aufgaben machen neugierig zuversichtlich. Es sei denn, dass der Blick zu stark rückwärts gerichtet ist. Gelingt es nicht, Misserfolg, Enttäuschung, Angst  zurückzulassen, wird es schwierig. Auch vieles, an dem ich hänge kann ich nicht mitnehmen, ich muss mich trennen wenn ich nicht gefesselt sein will.</div>
<blockquote>
<div id="_mcePaste">Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne &#8230;. Hermann Hesse</div>
</blockquote>
<div id="_mcePaste">So ist das nach jeder Beziehungskrise. Gelingt es den Partnern, sich auf den Zauber des Neuanfangs einzulassen, haben sie eine sehr gute Chance, eine weitere Strecke ihres Lebens miteinander zu genießen. Sind sie aber darauf fixiert, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen oder versuchen sie gar, das Rad ihrer Geschichte zurück zudrehen, so dass alles wieder so wird wie früher, so werden sie scheitern oder erstarren.</div>
<div id="_mcePaste">Anstatt mit gutem Mut und unbeschwert in das neue Schuljahr zu gehen, finden sich viele Schülerinnen und Schüler ans Gestern gefesselt. Vielen Eltern und Lehrern gelingt es nicht, junge Leute los zu lassen, damit diese sich frei entwickeln können. Aus Sorge versuchen sie, ihre Kinder auf das was war festzulegen, egal ob fehlerhaft oder wünschenswert.</div>
<div id="_mcePaste">
<ul>
<li>&#8220;Pass auf, dass du diesmal nicht wieder den gleichen Fehler machst!“</li>
<li>&#8220;Pass auf, dass du deinen Leistungsstand hältst, nicht dass du schwächer wirst!“</li>
</ul>
</div>
<div id="_mcePaste">Gleiches gilt für Sportler, Auszubildende, Arbeitnehmer, Manager, Unternehmer,  Menschen am Ende der Arbeitslosigkeit oder des Arbeitslebens. Förderlicher ist die Botschaften:</div>
<div id="_mcePaste">
<ul>
<li><strong>&#8220;Schau nach vorne, du kannst das, jeder Anfang hat seine eigene Chance!&#8221;</strong></li>
<li><strong><a href="http://blog.auf-richtung.de/" target="_blank">&#8220;Mut zu neuen Schritten!&#8221;</a></strong></li>
</ul>
</div>
<div>Hier noch die erste Strophe des Gedichts „Stufen“von Hermann Hesse, aus dem das Zitat oben stammt:</div>
<blockquote>
<div id="_mcePaste">
<p lang="de-DE"><span style="font-family: 'Century Gothik';"><span style="font-size: small;">Wie jede Blüte welkt<br />
und jede Jugend dem Alter weicht,<br />
blüht jede Lebensstufe,<br />
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend<br />
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.<br />
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe<br />
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,<br />
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern<br />
in and&#8217;re, neue Bindungen zu geben.<br />
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,<br />
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.</span></span></p>
</div>
</blockquote>
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		</item>
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		<title>Ehekrieg &#124; Verstrickung &amp; Lösung</title>
		<link>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2010/05/ehekrieg-verstrickung-loesung/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 11:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>B. Rapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen & Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Paare & Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Sind Paare verstrickt im Wunsch, der/die PartnerIn möge doch nun endlich Einsicht zeigen und sich ändern, kann dies weitreichende Folgen für den Weiterbestand der Partnerschaft haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die Phase der Verliebtheit erfolgreich überstanden ist, sind Paare angekommen in der Zeit der Paarbeziehung, wo der/die PartnerIn nicht mehr idealisiert werden kann. Alle Eigenarten, alle vermeintlichen Schwächen rufen nur noch wenig Toleranz hervor und es werden Versuche gestartet, den Partner einer Umerziehung zu unterziehen.</p>
<p><strong>&#8220;Was tun Sie&#8221;, wurde Herr K. gefragt, &#8220;wenn Sie einen Menschen lieben?&#8221;</strong></p>
<p><strong>&#8220;Ich mache einen Entwurf von ihm&#8221;, sagte Herr K., &#8220;und sorge, dass er ihm ähnlich wird.&#8221;</strong></p>
<p><strong>&#8220;Wer? Der Entwurf?&#8221;</strong></p>
<p><strong>&#8220;Nein&#8221;, sagte Herr K.,&#8221;der Mensch.&#8221;</strong></p>
<p>Schaffen Paare es nicht im Sinne dieses <a href="http://www.familienberatung-paarberatung.de/monats-spezial/" target="_blank">Berthold Brecht-Zitates</a> inne zu halten und ihre Situation gemeinsam zu überdenken, kann dies weitreichende Folgen haben. Viel Energie wird verschwendet für chronisches Debattieren. Streiten führt zu heftigen Eskalationen. Schließlich kündigen fortdauernder Kampf, Gewalt und Kriegsführung die Trennung an. Wird jetzt die Meinung „Wenn doch nur der/die Andere sich geändert hätte“, aufrecht erhalten, lässt sich leicht eine Prognose für zukünftiges Scheitern der nächsten Paarbeziehung stellen. Es kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Wiederholung dieses Kreislaufs: Verliebt sein und die Faszination einen neuen Menschen kennenzulernen und lieben zu wollen. Schließlich wird der gleiche Punkt des Wunsches nach Umerziehung erreicht: „Wenn er/sie doch bloß anders wäre“.  Der Kreislauf beginnt von Neuem.</p>
<p>Manche andere haben die Nase voll von wiederholendem Beziehungsärger und der anstrengenden Beziehungsarbeit. Sie beschließen als Single allein zu bleiben.</p>
<p>Entscheiden sich Paare gegen Auseinandersetzungen und für ein paralleles Leben, dann  geht es weder mit noch ohne einander. Beim &#8220;alleine zu zweit leben&#8221; halten die Partner ein hohes Spannungsniveau auf lange Zeit aus. Eine vermeintliche Ruhe in der Partnerschaft trügt. Persönliche Weiterentwicklung kann sich auch hier nicht frei entfalten, da viele Facetten des notwendigen Erlebens quasi auf Eis liegen.</p>
<p>Egal, welcher Weg in Krisenzeiten eingeschlagen wird, hilfreich ist Unterstützung und Anteilnahme durch Beratung. Hier kann Reflektieren des eigenen Verhalten, Herausfinden von Zielen und Sinn für das eigene Leben und die Partnerschaft in geschütztem Raum begleitet werden.</p>
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		</item>
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		<title>Zeugnissorgen &#124; Schulprobleme</title>
		<link>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2010/02/zeugnissorgen-schulprobleme/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 13:58:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>E. Bohrisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Kids & Teens]]></category>
		<category><![CDATA[Paare & Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlerfreundlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologische Beratung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es Zeugnisse gibt, schlagen die Wellen in vielen Familien hoch. Endlich muss sich was ändern! Jedes Jahr zwei Mal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zweimal im Jahr ist dieses Thema akut. Zweimal im Jahr schlagen die Wellen in den betroffenen Familien hoch. Was mich dabei wundert, ist die Tatsache, dass Noten in Zeugnissen keine plötzlichen, unvorhersehbaren Ereignisse sind. Bei normaler Anteilnahme am Alltag der Schülerinnen und Schüler sollten Eltern schon lange vorher wissen, dass ihre Kinder sich auf ein Problem zu bewegen. Statt des plötzlichen Erschreckens hilft eine freundliche ständige Aufmerksamkeit der Eltern. Man kann dann Probleme, die sich ankündigen, in einer ruhigen zugewandten Atmosphäre besprechen, Lösungen finden und sie in die Tat umzusetzen. Saisonal sich wiederholende Aufregung und Hektik verhindern im Gegensatz dazu Lernen und Veränderung. Wenn Eltern konsequent und gemeinsam an einem Strang ziehen und sich nicht gegenseitig ausbremsenkaum sind die meisten Schwierigkeiten auf diesem Wege zu lösen.</p>
<p>Was ist jedoch zu tun wenn die Kids sich auch freundlicher Anteilnahme verweigern? In der Pubertät laufen so viele Veränderungen im Körper insbesondere im Gehirn der Jugendlichen kommt dass sie oft selbst nicht wissen was sie wollen sollen oder sogar selbst wollen. Auch hilft nur mit gleich bleibender Konsequenz und Freundlichkeit mit ihnen umzugehen. <a href="http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2009/05/peinlich-genau-oder-mutig-fehler-gemach/" target="_blank">Auch hier gilt, dass Fehlerfreundlichkeit weiterführt als pädagogische und moralische Appelle.</a></p>
<p>Wenn Eltern sich unsicher sind wie sie reagieren sollen, wenn das Problem zu lange anhält, dann ist es hilfreich fachlichen Rat in einer <a href="http://www.familienberatung-paarberatung.de/beratung/erziehungsberatung/" target="_blank">Beratungseinrichtung wie der unseren ( IFK-E )</a> oder in einer öffentlichen Beratungsstelle aufzusuchen. Dort können Eltern und betroffene Schüler in einer neutralen und ruhigen Atmosphäre mit einer Beraterin oder einem Berater sich Sicherheit dafür holen, dass sie ohnehin schon auf dem richtigen Weg sind. Oft ergeben sich im Beratungs-Prozess auch neue und einfachere Möglichkeiten Lernen, und Familienleben erfolgreicher und zufrieden stellender zu gestalten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sitzenbleiben nutzlos, teuer, schädlich.</title>
		<link>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2009/10/sitzenbleiben-nutzlos-teuer-schaedlich/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 14:32:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>E. Bohrisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gelesen & Gefunden]]></category>
		<category><![CDATA[Paare & Familie]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuelle Studie von Klaus Klemm im Auftrag der Bertelsmann Stiftung bestätigt: Klassenwiederholungen sind teurer und unwirksam. Zu fordern ist die Abschaffung des "Sitzenbleibens".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine aktuelle <a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/bst/de/media/xcms_bst_dms_29361_29362_2.pdf" target="_blank">Studie von Klaus Klemm im Auftrag der Bertelsmann Stiftung </a>bestätigt, was schon lange gesichertes Wissen ist: Sitzenbleiben ist nutzlos und teuer, wahrscheinlich sogar schädlich. (siehe hierzu auch <a href="http://www.zeit.de/online/2009/37/sitzenbleiben-schule" target="_blank">Zeit-Online vom 05.09.09</a>)</p>
<blockquote><p>Klassenwiederholungen führen weder bei den sitzengebliebenen Schülerinnen und Schülern zu einer Verbesserung ihrer kognitiven Entwicklung, noch profitieren die im ursprünglichen Klassenverband verbliebenen Schülerinnen und Schüler von diesem Instrument. Dies belegen alle verfügbaren und bei einer methodenkritischen Überprüfung belastbaren empirischen Studien. Klassenwiederholungen sind daher als unwirksame Maßnahme in den deutschen Schulsystemen anzusehen.“<br />
Klaus Klemm, 2009, S.5</p></blockquote>
<p>Klassenwiederholungen, sehen wir von dem Fall langer, schwerer Krankheit ab, führen, wenn man die folgenden Schuljahre in Betracht zieht, nicht zu einer Leistungssteigerung, sondern zu einem weiteren Leistungsverlust im Vergleich zum Durchschnitt. Das deutet darauf hin, dass Sitzenbleiben die Lernmotivation schädigt.</p>
<p>Ich fühle mich durch die Ergebnisse dieser Studie in meiner Erfahrung bestätigt. In meiner langen Praxis in der Beratungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen habe ich erlebt, wie unser Schulsystem Kinder, die nicht dem Durchschnitt entsprechen, entmutigt. Sitzenlassen und das durchschnittsorintierte Notensystem tragen wesentlich dazu bei.</p>
<p>Im Gegensatz zu den Ergebnissen der Studie vertreten etwa 2/3 der deutschen Bevölkerung die Meinung, dass die Klassenwiederholung sinnvoll sei und daher beibehalten werden sollte. Die sinnvolle Alternative zum Sitzenbleiben ist die individuelle Förderung innerhalb eines von der Leistung her gemischten Klassenverbandes.</p>
<p>Bildungspolitiker mehrerer Parteien wissen dies auch und machen entsprechende Vorstöße. (siehe hierzu die <a href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/838/486256/text/" target="_blank">Süddeutsche vom 03.09.09</a>)Ich wünsche ihnen, dass sie nicht von struktur-konservativen Parteimitgliedern ausgebremst werden.</p>
<p>Unseren Kindern wäre es zu wünschen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Trennungs-/Scheidungs Kindergruppe	&#124; Ein Bericht</title>
		<link>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2009/07/trennungs-scheidungs-kindergruppeein-bericht/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 12:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>B. Rapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Gelesen & Gefunden]]></category>
		<category><![CDATA[Kids & Teens]]></category>
		<category><![CDATA[Paare & Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kids]]></category>
		<category><![CDATA[Scheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Sieben 8-10 jährige Kinder und zwei Gruppenleiterinnen feierten zusammen Abschied nach einer fast 4-monatigen gemeinsamen Gruppenzeit. Die Kids haben sich in dieser Zeit mit der Trennung/Scheidung ihrer Eltern intensiv auseinander gesetzt.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Die Lebensberatungsstelle Bad Kreuznach hat mit der Unterstützung des Mehrgenerationenhauses, der Familienbildungsstätte und der Jugendämter Bad Kreuznach zum wiederholten male diese Gruppe mit großem Erfolg ausgerichtet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Das Gruppenangebot der TSK-Gruppe richtet sich an Kinder und Eltern von Trennungsfamilien, sowie neue Partnerinnen und Partner. Bei 12 wöchentlichen Gruppentreffen, Vor- und Nachbereitung dauert das gesamte Projekt ca. 5-6 Monate. Das Angebot bietet Bewältigungsstrategien auf verschiedenen Ebenen der Familie an. Durchgeführt werden die Kurse von zwei systemischen Familientherapeutinnen.<br />
</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Nach der Regelung der institutionellen Rahmenbedingungen, Kostenplan und Festlegung aller Termine für die TSK-Gruppe informieren wir Presse und Fachkollegen vor Ort. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Da die Gruppengröße auf 6-7 Kinder beschränkt ist, gibt es mehr Anfragen als wir annehmen können. Unsere letzte Gruppe bestand aus sieben 8-10 jährigen Mädchen und Jungen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Das Anmeldeverfahren</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Nachdem ein Elternteil Kontakt mit uns aufgenommen hat findet ein Aufnahmegespräch statt. Wir klären, ob beide Eltern gemeinsam kommen können, bei Hochstrittigkeit der Eltern laden wir getrennt ein und nehmen gegebenenfalls selbst den Kontakt zum anderen Elternteil auf. Es ist wichtig, dass die Kinder sicher sind, dass Vater und Mutter wissen und unterstützen, dass sie in diese TSK-Gruppe gehen. Wir möchten beide Eltern kennen lernen, etwas über ihre Beziehung zum Kind und ihre Sichtweisen zur Trennungsgeschichte erfahren.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Ablauf des ersten Elterngesprächs</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Wir bitten die Eltern, erst aus ihrer eigenen Sicht und möglichst auch aus der Sicht ihres Kindes diese Krisenzeit in Bezug auf Belastungen, Veränderungen im Verhalten, Schule, soziale Kontakte, Freizeit und Freunde zu beschreiben. Wir möchten wissen, welche Wünsche das Kind wohl selbst haben könnte, bzw. sie als Eltern für ihr Kind haben und was am Ende der Gruppenzeit anders sein soll.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Wir geben den Eltern Informationen über den Ablauf der Gruppenstunden und die Gruppenthemen, den Elternabend und die regelmäßig durchgeführten Mütter- und Vätertreffen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Nach erfolgreicher Anmeldung schicken wir den Kindern ca. eine Woche vor Gruppenbeginn einen Brief, indem wir uns vorstellen und sie zum ersten Gruppentreffen einladen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Durchführung der Gruppenstunden für die Kinder</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Es ist uns wichtig den Kindern mit einer äußeren Rahmung Sicherheit und Verlässlichkeit in der Zeit ihrer großen Orientierungslosigkeit zu bieten. Deshalb legen wir großen Wert darauf, die Struktur der Gruppenstunden stets nach einem ähnlichen Muster ablaufen zu lassen. Es gibt die Sequenzen Ankommen und Begrüßung im Flur, Ankommen im Gruppenraum auf dem eigenen Platz, Gruppenspiel, thematisches Arbeiten. Pause mit Getränken, Obst und Keksen, um die dort informelle Kontaktmöglichkeit der Kinder untereinander zu ermöglichen und Spiel oder Wahrnehmungsübungen, Verabschiedung.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Inhalte/Ziele der Gruppenzeit</strong></span></p>
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Kennenlernen 	und in Kontakt gehen</span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Aus einer Familie werden zwei Familien, veränderte Wohn- und Lebensräume, neue Partner der Elternteile und deren Kinder, Anerkennung unterschiedlicher Lebensmodelle</span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Umgang mit 	und Ausdrucksmöglichkeiten von Gefühlen, sicherer Ort, 	Selbstregulierung</span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Realistische und unrealistische Wünsche, aussprechbare und unaussprechbare Wünsche im Zusammenhang ihrer derzeitigen Familiensituation</span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Wertschätzung, Ehrung, Würdigung jedes einzelnen Kindes (z.B. „Spielleiter“, „Krönungszeremonie“, „ich mag an dir“ &#8211; Karten) und Respekt gegenüber den anderen Kindern und GruppenleiterInnen</span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Perspektiverweiterung 	und Empathie</span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Planung und 	aktive Gestaltung des Abschieds von der Gruppe </span></p>
</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Die oben genannten Themen bilden einen relativ lockeren roten Faden für den Ablauf der Gruppenzeit. Wir wissen um unsere Ziele, arbeiten prozessorientiert und lassen uns auf die Kinder ein. Wir reagieren situativ auf das, was sie uns aktuell an Verhalten zeigen und mitbringen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Beispiel zum Inhalt der ersten Gruppenstunde</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Nach der Begrüßung aller Kinder bereits im Flur betreten wir gemeinsam den vorbereiteten Gruppenraum. Er bietet genug Platz, dass wir mit Matten einen großen Stern legen können, so dass für jedes Kind ein „kleines Feld“ als eigener Raum auf dem Boden zur Verfügung steht. Dieser Platz ist groß genug zum Sitzen, Liegen, Alleine-sein oder jemanden zu sich einzuladen. Dieser eigene Raum wird in der ersten Stunde intensiv „erkundet“. Seine Grenzen und Begrenzungen, d.h. Länge, Breite, Höhe, vorne – hinten, werden körperlich durch die Bewegungen der Kinder erfahren und mit Stimme und Körpersprache („Halt! Auf meine Matte nicht!“ und/oder „Ich möchte Dich gerne zu mir einladen“) als persönlicher Raum eingenommen. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Jedes Kind sucht sich eine farbige Arbeitsmappe für die zu sammelnden eigenen Materialien aus (Bilder, Texte, Karten, Fotos) und ein farbig dazu passendes Tuch, das in allen folgenden Stunden als persönliches Kennzeichen den eigenen Platz markiert.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Schon hier wird einer der wichtigsten Schwerpunkte unserer Arbeit deutlich. Wir bieten den Kindern viel Raum zur Körperwahrnehmung an. Sie lernen sich selbst zu spüren. Die eigenen Grenzen und Wirksamkeiten und die der anderen Kinder wahrzunehmen und zu respektieren stärkt Selbstvertrauen und Selbstverantwortung. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Im Bewegungsspiel erfahren wir sehr viel über die Kinder und kommen schnell an ihre Fähigkeiten und Ressourcen, an denen wir in den folgenden Gruppentreffen methodisch weiter arbeiten.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Beispiel zum Inhalt der ca. vierten Gruppenstunde</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Kinder mit einem hohen Aggressionspotential oder starker Gehemmtheit, bzw. Rückzugsverhalten profitieren davon, wenn sie im „Spiel“ die Erlaubnis bekommen zu toben, treten, boxen, schlagen und schreien. Sie dürfen sich dabei als „richtig“ erleben und werden „angefeuert“, noch mehr „Kraft, Energie, Wut“ heraus zu lassen. In diesem &#8220;Parcours der Gefühle&#8221; erleben wir gerade bei diesen meist unverstandenen Kindern ein AHA-Erleben. Hier steigen sie mehr als die anderen Kinder sehr real in das Gefühl der Wut ein, fühlen sich gesehen, ernst genommen und spüren häufig zum ersten Mal nach einem solchen Ausagieren eine Erschöpfung, die als wohltuende Entspannung erlebt wird.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Das Spiel mit Farben, der Umgang mit dem eigenen Körperschema und Selbstbild, das Gestalten ihrer inneren Bilder mit Legematerialien, Interaktionsspiele, das Weitererzählen von Fantasie- und Trennungsgeschichten sind weitere wichtige methodische Elemente.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Mit der Sicherheit der Verschwiegenheit und dem sicheren Beziehungsangebot der Gruppenleiterinnen können die Kinder immer mehr aus der Anspannung des Loyalitätskonfliktes heraus treten. Das Miterleben der Geschichten, Wünsche und Sorgen der mit betroffenen Kinder in der Gruppe ermutigt sie, die eigenen schwierigen Themen zum Ausdruck zu bringen.</span></p>
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">„Sie streiten ständig um mich, ich fühle mich total zerrissen, am besten ich gehe zu keinem von ihnen“. (Äußerung eines Kindes, nachdem es ein Selbstbild gemalt hat.)</span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">„Ich will mehr über Mama wissen“ (Ein anderes Kind, nachdem es merkt, dass es beim Gestalten des Familienbildes einen Elternteil „vergessen“ hat.) </span></p>
</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Wir besprechen mit den Kindern, welche Wünsche wir, die Gruppenleiterinnen, den Eltern im Abschlussgespräch mitteilen sollen und welche sie jetzt auch schon selbst mit ihnen klären können.</span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Den Kindern ist es wichtig zu wissen, dass ihre Eltern in der Zeit des Gruppenangebotes auch selbst an der Auseinandersetzung ihrer eigenen Trennungsgeschichte arbeiten. Sie fragen ihre Eltern „Gehst du zum Mütter/Väter Treffen?“, „Viele Grüße an &#8230;&#8230;!“ (gemeint ist die Gruppenleiterin). Von ihrer eigenen Arbeit in der Gruppe erzählen sie meist wenig. Die Eltern melden zurück, dass sie auf ihr Nachfragen kaum Antworten bekommen und merken, dass ihr Kind sich verändert. Die Kinder werden mutiger, deutlicher und präsenter im Umgang mit ihren Geschwistern, Lehrern, später auch gegenüber den Eltern. Das ist nicht immer angenehm, da Auseinandersetzungen und Streit auch zunehmen. Dies zu verstehen, auszuhalten und einen positiven Sinn darin zu sehen gelingt manchmal erst nach dem Austausch mit den anderen Müttern und Vätern.</span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Müttertreffen und Vätertreffen</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Das Angebot ist freiwillig und wird von ca. 2/3 der Eltern angenommen. Die Treffen sind Gesprächskreise, die von den Teilnehmenden sehr schnell thematisch selbst gestaltet werden und dann von einer der Gruppenleiterinnen nur noch moderiert werden. Sie finden im 14 tägigen Abstand für ca. 2 Stunden statt und geben viel Raum für das eigene Erleben in der Beziehung zu ihren Kindern, dem Unterscheiden von Elternebene und noch unverarbeiteter Paarebene, der eigenen Wut, den Ängsten und Sorgen, Hochs und Tiefs der neuen Partnerschaften.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Genau wie in der Kindergruppe profitieren hier die Eltern von der Gruppe Gleichbetroffener, von ähnlichen und doch unterschiedlichen Geschichten und Umgangsformen.</span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Ein wichtiges Thema stellt jedesmal die Vorbereitung auf den Elternabend dar, der etwas nach der Mitte der Gruppenzeit statt findet und zu dem beide Elternteile schriftlich eingeladen werden. Das Wissen um das Zusammentreffen mit dem Ex-Partner und dass man mit Ihm/ihr noch die gemeinsamen Themen um das gemeinsame Kind hat, wird bei (noch) Hochstrittigkeit der Eltern auch ambivalent erlebt. Auch hier hilft die „eigene Gruppe“, zu stärken und zu ermutigen.</span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Elternabend</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Wir Gruppenleiterinnen gestalten diesen Abend so, dass er ausschließlich Informationen über die inhaltliche Arbeit mit den Kindern bietet. Wir legen hier keinen Schwerpunkt auf Interaktion oder Austausch. Es wird auch nicht über einzelne Kinder gesprochen.</span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Die Eltern bekommen beispielhaft kleine Sequenzen aus unserer Arbeit vorgestellt, die ihre Kinder erfahren haben. Z.B. das Ankommen im fremden Raum, Demonstration des „Parcours der Gefühle“, Wertschätzung des eigenen Platzes anhand eines symbolischen Bildes, Vorstellung der Geschichte „Conni&#8217;s Eltern trennen sich“, usw. Unser Ziel ist es hier, die Eltern ins eigene Erleben zu führen und für das Erleben ihrer Kinder zu sensibilisieren.</span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Abschlussgespräch mit den Eltern</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Gemeinsam oder getrennt finden am Ende der TSK-Gruppe  Abschlussgespräche statt. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Wir fragen die Eltern nach den Auswirkungen der Gruppe auf die einzelnen Familienmitglieder und insbesondere auf das teilnehmende Kind. Was sich zu Hause verändert hat und ob ihre Wünsche für das Kind erreicht wurden. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Wir berichten über unsere Eindrücke und das, was wir über das Kind gelernt und was wir verstanden haben. Seine Stärken und Fähigkeiten, Bewältigungsstrategien und Selbstregulierungsmechanismen, über Autonomiewünsche, Empathiefähigkeit und über die grundsätzliche Akzeptanz von Kindern, sich auf neue Lebensmodelle positiv einzustellen.</span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Manchmal kommt es zu Empfehlungen für die Familie noch eine Zeit lang Beratungsunterstützung in Anspruch zu nehmen. Wir leiten dann das weitere Vorgehen in die Wege.</span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><strong>Fazit und Ausblick</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Die Kinder profitieren sehr direkt von der TSK-Gruppe. Ihre Fähigkeit spontan mit Stimmungen und Handlungen auf Situationen zu reagieren und sie noch nicht kognitiv zu kontrollieren, führen im Verlauf der TSK-Gruppe schnell zum Wachstum von Ich-Stärke, Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit. Dies gilt es nun auf Dauer in den Familienalltag zu integrieren und braucht die Unterstützung der Eltern und neuen Familien. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><a href="http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2010/06/ankuendigung-ab-juli/" target="_blank">Für viele Eltern ist die Mitarbeit in der Trennungs-Scheidungs-Gruppe der erste Kontakt zu beratender Unterstützung. Sie erfahren, dass Kooperation und die Anteilnahme an jedem Familienmitglied entlastend wirkt</a> und dass eingefahrene belastende Dynamiken auflösbar sind. Haben sie im Prozess ein Verstehen über ihr Kind und sich selbst wahrnehmen können, so ist Nachhaltigkeit und Intergation der positiven Veränderungen am besten möglich.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;">Elternteile mit neuen Partnern äußern manchmal deren Wunsch, für sie stände auch noch ein Platz in dem Prozess der Gruppenzeit zur Verfügung. Ich selbst halte dies als systemisch arbeitende Beraterin natürlich für sehr sinnvoll. Die neuen Partner haben eine wichtige Beziehungsfunktion für die Kinder und manchmal auch Anteil daran, wie die Eltern nach der Trennung/Scheidung in Kontakt miteinander sind . Eine Realisierung (Kosten- und Zeitaufwand) konnten wir bis auf wenige Einzelfallausnahmen bisher jedoch noch nicht umsetzen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><br />
</span></p>
<blockquote>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Zusammenfassung:<br />
<a href="http://blog.auf-richtung.de/2009/02/26/trennungskinder-und-hilfen-fur-die-familien/" target="_blank">Sieben 8-10 jährige Kinder und zwei Gruppenleiterinnen feierten zusammen Abschied nach einer fast 4-monatigen gemeinsamen Gruppenzeit. Die Kids haben sich in dieser Zeit mit der Trennung/Scheidung ihrer Eltern intensiv auseinander gesetzt.</a></p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Erwachsen auf Probe&#8221;</title>
		<link>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2009/06/erwachsen-auf-probe/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 13:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>B. Rapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Kids & Teens]]></category>
		<category><![CDATA[Paare & Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Familientherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Kindesrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Welt-Online meldete um 12:34 dass der Antrag auf Einstweilige Verfügung abgelehnt sei.
„Die Richter glauben......, dass sie den Kindern jetzt sowieso nicht mehr helfen können.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="border-collapse: separate; color: #333333; font-family: Arial; font-size: 12px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: bold; letter-spacing: normal; line-height: 18px; orphans: 2; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px;">RTL darf seine umstrittene Sendung &#8220;Erwachsen auf Probe&#8221; zeigen. Das Kölner Verwaltungsgericht lehnte eine Verbotsklage ab. Das deutsche Familiennetzwerk hatte eine einstweilige Anordnung beantragt. Die Richter glauben jedoch, dass sie den Kindern jetzt sowieso nicht mehr helfen können. <a href="http://www.welt.de/fernsehen/article3850655/Gericht-erlaubt-RTL-Show-mit-Baby-Verleih.html" target="_blank">(Welt-Online)</a></span></p>
<p>Hier wird Mitmenschlichkeit und Menschenwürde mit den Füßen getreten. Wie kann es sein, dass das Grundgesetz nicht rechtzeitig gegriffen hat, greifen konnte?</p>
<p>Wie beschämend, dass das Engagement um eine gesunde Entwicklung unserer Kinder wieder so in&#8217;s Leere laufen musste.<br />
Wie beschämend, dass die Sensationslust nun auch mit &#8220;Menschenversuchen&#8221; befriedigt werden muss. <a href="http://www.familienberatung-paarberatung.de/monats-spezial/">Siehe auch! </a></p>
<p><a href="http://blog.zeit.de/sex/wp-trackback.php?p=1116 " target="_blank">Ich wünsche mir, dass keiner diese Sendung einschaltet um sich am Missbrauch dieser Kinder zu ergötzen oder betroffen zu zeigen.</a></p>
<p>Wie geht es Ihnen mit dieser Nachricht?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kalte Heimat &#124; Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945 von Andreas Kossert</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 18:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>B. Rapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen & Gefunden]]></category>
		<category><![CDATA[Paare & Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Andreas Kossert hat ein Buch verfasst, das mehr ist als eine weitere Dokumentation über ein Thema, von dem viele Menschen entweder nichts wissen wollen, es abgespalten haben oder noch immer nicht in ihrer Geschichte zulassen möchten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wünschte mir, dass neben vielen Anderen auch Iliya Trojanow, der den Titel seines Artikels: “Podolski braucht mehr Freunde” in der ZEIT (Rubrik Meinungen) vom 12.06.08 benutzt, dass neu erschienene Buch von Andreas Kossert “Kalte Heimat” lesen möge. Trojanow hat absolut Recht, wenn er meint, dass sich die Menschen in Deutschland seit dem Ende des 2.Weltkrieges in einem unveränderten Zustand befinden und davon spricht, dass Deutschland heute noch immer die Imigrationspolitik als Katastrophenschutz betreibe. Er meint heute u.a. auch die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und nennt gleichzeitig als gelungenes Beispiel und Ausnahme- im aktuellen Bezug zur Fußball-EM &#8211; die bekannten und berühmten Fußballer (“polnischer Herkunft”) Klose, Podolski und Ballack. Kossert recherchiert in seinem Buch besser und zeigt auf, dass aber genau diese genannten Männer deutscher Abstammung sind. Ihre Vorfahren sind allesamt Schlesier! Gemeinsam ist beiden Autoren, wenn sie sagen, dass die Angst der Deutschen vor Überfremdung wirkliche Integration noch immer behindert – heute genauso wie in den letzten 6 Jahrzehnten.</p>
<p>Andreas Kossert hat ein Buch verfasst, das mehr ist als eine weitere Dokumentation über ein Thema, von dem viele Menschen entweder nichts wissen wollen, es abgespalten haben oder noch immer nicht in ihrer Geschichte zulassen möchten. </p>
<p>Er gibt eine gut recherchierte Übersicht über die Nachkriegszeit ab 1945, bezogen auf die Integrationsversuche von 14 Millionen vertriebenen und geflohenen Menschen aus dem Osten. Herkunft und Weg dieser Menschen in den Westen, ihre Ankunft, Aufteilung und Unterbringung, die Traumatisierungen, Missverständnisse und Vorurteile (“wieso können die so gut Deutsch?”). Das Wirtschaftswunder im Westen und die verschwiegenen 4 Millionen Vetriebenen in der damals sowjetisch besetzten Zone und der DDR. Politik und Vertriebenenverbände, der Wandel der Kirchen, das kulturelle Erbe, Flucht, Vertreibung und Vertriebene in der Literatur und den Medien. Der “Revanchismus der Ewiggestrigen” in der Gegenüberstellung der Integrationserfolge.<br />
Und immer wieder: Das große Tabu bei “Einheimischen und Vertriebenen” über das Erleben und die psychischen Folgen über die Generationen hinweg zu kommunizieren.</p>
<p>Der Anhang des Buches ist allein über 70 Seiten lang. Kossert gibt detailliert Quellen-, Bildnachweise und Personenregister an.</p>
<p>Dieses Buch war für mich eine wahre Fundgrube. Es beantwortet mir viele der Fragen, die ich den bereits verstorbenen Zeitzeugen meiner Familie nie gestellt habe &#8211; oder nicht stellen durfte?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Liebe Dich selbst und es ist egal, wen Du heiratest &#124; Eva-Maria Zurhorst</title>
		<link>http://www.br-systemberatung.de/wordpress/2008/06/liebe-dich-selbst-und-es-ist-egal-wen-du-heiratest-eva-maria-zurhorst/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 14:27:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>E. Bohrisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen & Gefunden]]></category>
		<category><![CDATA[Paare & Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.br-systemberatung.de/wordpress/?p=289</guid>
		<description><![CDATA[Angenehm zu lesende Lebensweisheiten über die eher angenehmen Seiten von Paarkrisen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klienten haben mich auf dieses Buch neugierig gemacht.<br />
So habe ich es mir besorgt und gelesen.</p>
<p>Die Fülle an lebenspraktischen, treffsicher formulierten Einsichten und Vorschlägen hat mich begeistert.<br />
Einige Formulierungen werde ich in Zukunft sicher selbst verwenden, wenn Menschen mit Beziehungsproblemen bei mir Rat suchen.</p>
<p><strong>Das Buch steht sicher zu recht oben auf Bestsellerlisten und ist sehr zu empfehlen.<br />
</strong><br />
Was mir fehlt ist die Beachtung der <strong>sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhänge</strong> in denen wir leben.<br />
Zusammenhänge, die persönliches Wachstum und die gesunde Entwicklung von Beziehungen, deutlich beeinflussen und stören können.<br />
Ich sehe die Gefahr, dass der Eindruck entsteht, alles sei möglich, wenn Mann oder Frau nur genügend an sich arbeitet. Meine Erfahrung ist hingegen, dass es Beziehungen gibt, die auch mit großer Anstrengung nicht zu retten sind, sei es dass der Partner nicht kann, oder nicht will, oder das Umfeld zu ungünstig ist.</p>
<p>Ebenfalls nicht gefunden habe ich die Frage, wie Menschen die in<strong>Gewaltbeziehungen</strong> leben, meistens sind das Frauen, weiter machen können, ohne sich selbst aufzugeben.<br />
Ich fürchte, dass Frauen die in Ihrer Beziehung psychischer oder Körperlicher Gewalt ausgesetzt sind<br />
das Buch als Aufforderung missverstehen könnten. Es wäre schlimm, wenn sie daraus folgerten, nur besser mit sich und ihren inneren Problemen umgehen zu sollen. Das wäre wie ein weiterer Schlag.<br />
Ich möchte dann doch lieber das Rezept der <strong>&#8220;Bremer Stadtmusikanten&#8221;</strong>empfehlen.<br />
&#8220;Komm mit! Etwas Besseres als den Tod findest du überall!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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